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Hagis Barber Shop

Die besten Barber Shops Deutschlands Hagis Barber Shop aus Düsseldorf

Ein Leben zwischen Barber Shop und Studium. Hört sich hart an. Für Seaver Rada, Founder, Creative Director, Interior Designer & Marketing Manager von Hagi’s Barber Shop Düsseldorf bedeutet diese Mischung zwar Stress, aber auch jede Menge Spaß. Sein Vater ist das Herz des Barber Shops. Er der Verstand. Aber wie schafft er das? Mit der Hilfe seiner Familia und jeder Menge Leidenschaft.

„Wir sind ein gutes Team“

Seaver studiert Psychologie in den Niederlanden. Ein ganz schön straffes Programm. Wie schafft man es, ein anspruchsvolles Studium erfolgreich zu absolvieren und gleichzeitig einen Barber Shop zu führen?

Seaver Rada: Es ist fordernd, aber es macht Spaß. Am Ende des Tages ist man immer ein bisschen kaputt, aber man hat etwas geleistet. Noch ist die Balance da, Gott sei Dank.

Sein Vater ist ihm hier als Inhaber eine große Stütze.

Seaver Rada: Wenn keine Klausurphase ist, bin ich jedes Wochenende da. Manchmal auch mittwochs, wenn ich keine Pflichtveranstaltung habe. Das passt ganz gut. Ich habe das Konzept entwickelt vom Barber Shop. Mein Vater ist vor Ort als Inhaber. Wenn ich nicht da bin, kümmert er sich immer um den Laden. Es klappt ganz gut. Wir sind ein gutes Team.

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Aber gehen wir nochmal einen Schritt zurück. Psychologie und Barbier sein. Passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Also haben wir Seaver gefragt, wie es überhaupt zu der Kombination aus Hobby, Studium und Beruf gekommen ist.

Seaver Rada: Ich habe damals in den Niederlanden angefangen zu studieren. Im September 2014 bin ich hier so ein bisschen rumgereist und mir sind die vielen Barber Shops aufgefallen. Und dann habe ich mich gefragt, warum wir das nicht in Deutschland auch haben können. Außerdem habe ich mich gefragt, warum es in Deutschland entweder nur in die high Glamour-Richtung oder in die „Cut und fertig- Richtung“ - also unpersönlich und relativ schnell - geht. Dieser Kontakt in Deutschland hat mir immer schon gefehlt. Klar gab es Ausnahmen wie in Hamburg oder auch in Köln, aber eben nicht in der Region, in der ich gewohnt habe. Da habe ich die Idee meinem Vater vorgeschlagen. Mein Vater ist schon seit 1989 Barbier. Aber nicht in Form vom klassischen Barbier sondern als normaler Friseur, den wir in Deutschland kennen. Er war fasziniert von der Idee und hat mich gefragt, wie wir das konkret angehen könnten.

Der Plan war also geboren. Aber wie zieht man so ein Baby neben dem Studium groß?

Seaver Rada: Ich habe mir Gedanken über das Interior Design des Ladens und die Brandentwicklung an sich gemacht. Ja, und dann habe ich mich mit einem Schreiner zusammengesetzt, Unterlagen gesammelt von Holz- und Außenfassaden und so weiter. Wir haben uns jedes Wochenende getroffen, Holzfarben und Holzeinrichtungen verglichen. Im November haben wir angefangen zu bauen und im April waren wir fertig.

Hagis Barber Shop
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Hört sich nach „Ein Mann, ein Wort“ an. So wurde also in nur einem halben Jahr aus einem „handelsüblichen“ Friseursalon ein super hipper und liebevoll eingerichteter Barber Shop. Mit dem deutlich vergrößerten Areal, stieg natürlich auch die Anzahl an Personal.

Seaver Rada: Also in der Gentleman-Area haben wir momentan 7 Barbiere. In der Damenabteilung sind es drei. Es ist ein großes Team. Einige davon haben wir übernommen noch aus dem alten Laden, aber es gibt auch zwei neue Barbiere, die dazugekommen sind. Weil der Anspruch einfach viel höher wurde. Die Kundenfrequenz hat sich gesteigert. Da sind wir mit den 4 Barbieren, die wir vorher hatten, nicht ausgekommen.

Auch hier ist Hagis Barber Shop anders als andere Barber Shops. Frauen haben hier keine Sperrzone und sind genauso willkommen. Verschiedene Areas gibt es aber trotzdem.

Seaver Rada: Die primäre Idee war, das Ganze nur für Herren zu machen. Aber mein Vater hat sich halt über die Jahre eine so große Frauenstammkundschaft aufgebaut, der er niemals den Rücken zu kehren könnte. Also wir haben eine Säule gezogen und jetzt sind beide Flächen voneinander getrennt. Das wird in Zukunft noch mehr ausgebaut, sodass man sich gar nicht sehen kann. Würde ein Ehepaar bei uns reinkommen, ginge der Mann nach links und die Frau nach rechts.

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Aber nicht nur die Trennung von Männlein und Weiblein war ihm ein Anliegen. Auch das Interior Design des Barber Shops war ihm sehr wichtig, weil es hier galt, ein Lebensgefühl zu verkörpern.

Seaver Rada: Das Zeitlose. Normalerweise mag ich es, wenn die Dinge steril sind. Der Beruf vom Barbier sollte rustikal sein. Also musste viel Holz im Spiel sein, viele alte Lampen, Glühbirnen und Flaschen. Der Beruf ist halt so entstanden und ich finde man sollte nicht versuchen, die Intention vom Beruf zu ändern in die moderne Richtung. Das empfinde ich als ein bisschen lückenhaft bei uns in Deutschland. Die Kunden stehen drauf und kommen immer wieder. Aber was wird wirklich am häufigsten angefragt in Sachen Haar und Bart? Also bei den Herren ist es auf jeden Fall die „Traditional Hot Towel Shave“, die „Heißes Handtuch Rasur“. Das ist nichts was wir uns sozusagen antiteln, aber das ist das, was die Kundschaft uns immer wieder sagt, weswegen sie gerne zu uns kommen. Und „Traditional Haircuts“ also die Basics. Was wir sehr, sehr gut loswerden momentan ist Pomade. Welches Produkt benutzt wird, kommt halt darauf an, ob ich so einen Matt Look haben will oder nicht.

Alles in allem kann man sagen, es läuft bei Hagis Barber Shop.

Seaver Rada: Es kommen Leute aus Frankfurt und weiter her. Das schmeichelt uns! Man will auch irgendwo den Nagel der Zeit treffen.

Das dürfte der „Familia“ definitiv gelingen.

Hier geht's lang zum Barber Shop:

Graf-Adolf-Straße 76, 40210 Düsseldorf

0211 1646416

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