Haarausfall Männer Erblich bedingter Haarausfall: Das hilft wirklich

Zuerst die gute Nachricht: Erblich bedingten Haarausfall kann man vorbeugen. Für die besten Ergebnisse solltest Du das Problem aber so früh wie möglich angehen. Denn je mehr Haare ausfallen, desto aufwendiger wird die Pflege. Die folgenden Informationen können Dir dabei helfen.

Weshalb Du dem Haarausfall auf den Grund gehen solltest

Wenn Haare ausfallen, kann das viele Ursachen haben: Dazu zählt zum Beispiel Stress, aber auch eine unausgewogene Ernährung. Wer zu wenig Eisen oder Eiweiß zu sich nimmt, entzieht dem Körper und auch den Haarwurzeln die Nährstoffe. Weitere Gründe können auch Allergien und selbstverständlich auch eine genetische Veranlagung sein. 4 von 5 Männern leiden im Laufe ihres Lebens an erblich bedingtem Haarausfall. Für eine erfolgreiche Behandlung ist Ursachenforschung besonders wichtig. Denn nur wenn Du weißt, was den Haarausfall auslöst, kannst Du wirksam und schnell dagegen vorgehen.

So erkennst Du erblich bedingten Haarausfall

In den meisten Fällen läuft erblich bedingter Haarausfall nach dem gleichen Schema ab: Häufig bilden sich zuerst leichte Geheimratsecken, die sich dann immer weiter ausbreiten und in einigen Fällen schließlich in einer Glatze mit klassischem Haarkranz enden können. Achte also hin und wieder auf Deinen Haaransatz an der Stirn – für aussagekräftige Daten kannst Du zum Beispiel mit dem Smartphone einmal im Monat Vergleichsfotos schießen. Bei sonst gleich gebliebener Lebensweise ist das ein wertvoller Indikator für erblich bedingten Haarausfall. Fällt das Haar auf eine andere Art aus, zum Beispiel kreisrund oder an wahllosen Stellen, liegt es höchstwahrscheinlich nicht an den Genen, sondern hat andere Ursachen. Am besten kann dies allerdings ein Hautarzt beurteilen, daher solltest Du diesen bei Verdacht auf bedingten Haarausfall aufsuchen und ihn um Rat fragen.

Haarfeind Nummer 1 bei erblich bedingtem Haarausfall ist das aus dem Hormon Testosteron umgewandelte Dihydrotestosteron (DHT). Dieser Stoff sorgt dafür, dass die Haarfollikel auf dem Kopf mit weniger Nährstoffen versorgt werden und sich die Wachstumszyklen dadurch immer weiter verkürzen. Durch den Nährstoffmangel wachsen die Haare bei erblich bedingtem Haarausfall immer schwächer nach – bis sie schließlich kaum noch sichtbar sind. Solch einer genetischen Veranlagung kannst Du Dich leider nicht einfach entledigen. Aber Du musst Dich auch nicht damit abfinden, sondern kannst dagegen vorgehen.

Unter der Lupe: Das passiert bei erblich bedingtem Haarausfall

Hole Dir Rat vom Experten

Sobald Du den Verdacht hast, an erblich bedingtem Haarausfall zu leiden, solltest Du handeln. Um das Problem effizient in den Griff zu bekommen, lohnt sich ein Besuch beim Hautarzt. Dort können weitere Untersuchungen die für Dich ideale Behandlungsmethode offenbaren und andere Ursachen für den Haarausfall zuverlässig ausschließen.

Frühzeitig erkannt ist erblich bedingter Haarausfall also kein Grund zur Sorge, sondern eine Herausforderung, die Du meistern kannst.