Mann arbeitet am Laptop

Haarausfall Männer Bezwingen Sie Ihren Haarausfall durch Stress

Haarausfall kann tatsächlich auch durch Stress ausgelöst werden. Woran das liegt, wie Sie es rechtzeitig erkennen und was am besten dagegen wirkt – das erfahren Sie hier.

Haarausfall kann viele Ursachen haben

Warum Haare ausfallen, ist auf den ersten Blick vielleicht gar nicht genau zu erkennen. Die Ursachen können vielschichtig sein. Oftmals sind die Gene für schütteres Haar verantwortlich. Aber auch Krankheiten, Medikamente oder eine falsche Ernährung können Haarausfall auslösen. Eine weitere Möglichkeit ist Haarausfall durch Stress – dieser tritt zwar nur in seltenen Fällen auf, kann aber behandelt werden. Dazu müssen Sie Stress jedoch zunächst erst einmal als Ursache identifiziert haben.

Mann schaut auf seine Uhr
Mann betrachtet seine Haare im Spiegel

Die Anzeichen für Haarausfall durch Stress

Das wichtigste Merkmal liegt auf der Hand – Haarausfall durch Stress tritt nur auf, wenn Sie dauerhaft unter Strom stehen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob die Belastung physischer oder psychischer Natur ist. Wer sich zum Beispiel ein zu ehrgeiziges Fitnessziel gesetzt hat, kann genauso plötzlich Haare lassen wie der gestresste Macher am Schreibtisch. Haarausfall durch Stress tritt diffus auf. Das bedeutet: Im Gegensatz zu erblich bedingtem Haarausfall bilden sich keine Geheimratsecken, sondern es kann an verschiedenen Stellen auf dem gesamten Kopf zu Haarverlust kommen. Dieses Ausfallmuster tritt jedoch bei unterschiedlichen Ursachen auf. Um Stress deshalb eindeutig als Auslöser identifizieren zu können, sollten Sie andere Ursachen wie beispielsweise Medikamente, Krankheiten oder eine falsche Ernährung sicher ausschließen können. Da das nicht immer ganz einfach ist, ziehen Sie gerne einen Hautarzt zu Rate.

Warum Haarausfall durch Stress ausgelöst werden kann

Steht der Körper unter Strom, kursieren Stresshormone im Kreislauf. Bei übermäßiger körperlicher oder psychischer Belastung steigt die Anzahl dieser Hormone und Botenstoffe stark an. Und genau das kann sich negativ auf die Haarfollikel auf dem Kopf auswirken. Die Folge: An den Haarwurzeln treten Entzündungen auf. Dadurch wird das Gleichgewicht zwischen Wachstums- und Ausfallphasen gestört und die Haare fallen aus. Erst wenn der Anteil von Stresshormonen und den entsprechenden Botenstoffen nach einer längeren Belastungsphase wieder sinkt, geht der Haarausfall durch Stress zurück und die Haare wachsen völlig normal wieder nach.

Das beste Mittel gegen Haarausfall durch Stress

Wenn Stress die Ursache für Haarausfall ist, dann muss dieser Stress reduziert werden. Doch meistens macht einem das Leben einen Strich durch die Rechnung. Falls Sie die Chance haben, Ihren durch Stress ausgelösten Haarausfall zu reduzieren, indem Sie die Drehzahl in Ihrem Leben herunterschrauben, dann ist das die beste Möglichkeit. Wer dennoch eine stressige Zeit durchstehen muss, bevor er wieder durchatmen kann, greift in der Übergangszeit bei seiner Haarpflege einfach zu „auffüllenden“ Shampoos, die für eine volle und dichte Optik sorgen.

Mann mit Mütze in der Hand
Mann föhnt seine Haare

Unsere Haarpflegetipps für Männer:

  • Lassen Sie Ihr Haar nach dem Waschen an der Luft trocknen. Greifen Sie nur zum Föhn, wenn Sie spät dran sind – und halten Sie beim Föhnen mindestens 15 Zentimeter Abstand.
  • Vermeiden Sie alles, was rubbelt, ziept, reißt oder Ihr Haar strapaziert. Je höher die Belastung, desto schneller schreitet der Haarausfall voran.
  • Wer seine lichter werdende Mähne unter Mützen, Hüten oder anderen Kopfbedeckungen versteckt, kurbelt damit den Haarausfall nur noch weiter an. Sie sehen trotz ein paar Haaren weniger auf dem Kopf immer noch gut aus – Sie müssen sich also absolut nicht verstecken.

Haarausfall durch Stress ist ein Körpersignal, das jeder ernst nehmen sollte. Ein gesunder Ausgleich kann Stress spürbar reduzieren: Oftmals hilft schon ein Spaziergang, um den Kopf wieder frei zu bekommen und durchzuatmen.