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Whisky

Der Whisky Ein Mann, ein Malt

Immer mehr Männer entdecken ihre Leidenschaft für Whisky. Allein in Schottland gibt es rund 100 aktive Brennereien, die unterschiedlicher nicht sein können. Einsteiger können schnell überfordert sein. Wie findet man also den Lieblingswhisky?

Männer, die sich noch nie intensiver mit dem Thema Whisky beschäftigt haben, denken meistens an die bekannten Whiskymarken im Supermarkt. Kenner wissen, dass das schottische Heiligtum mit den günstigen Destillaten beim Discounter herzlich wenig gemein hat.

Zunächst stellt sich die Frage: Blend oder Single Malt? Ein Blend wird aus mehreren relativ jungen Destillaten unterschiedlicher Brennereien gemischt und garantiert den immer gleichen Geschmack. Hochwertige und sogar majestätische Blends für die Gentlemen unter den Männern kommen etwa vom Hoflieferanten des britischen Königshauses und tragen den Namen Chivas.

Blend oder Single Malt?

Komplexer im Geschmack und oft auch preislich eine andere Liga sind Single Malts, die aus gemälzter Gerste in einer Brennerei gebrannt werden. Jetzt wird es Zeit, dass Du aus den unzähligen Abfüllungen deinen Single Malt Whisky erkennst.

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Der lange Weg zum passenden Whisky

Vier Charakteristika können den Single Malts zugewiesen werden. Ein rauchiger, torfiger Whisky entspricht dem wilden Stier. Der fruchtige, süße Whisky bildet dagegen den lebensfrohen Typen ab. Der vollmundige Whisky, meist ein älterer Jahrgang, gibt sich wie ein lebenserfahrener Gentleman, der viele Geschichten zu erzählen hat. Der milde Whisky dagegen steht für den sorglosen, lockeren Mann. Zwischen diesen vier Charakteren existieren unzählige feine Abstufungen, die es für sich zu entdecken lohnt.

Stehst Du auf den leichten Genuss mit Fruchtnote, so könnten Dir 10- bis 12-jährige Single Malts der Whiskyregion Speyside zusagen – etwa Aberlour oder Glenfiddich. Siehst Du Dich als Draufgänger, als Macher, so könnte Dir der scharf-würzige Talisker 18 gefallen. Bist Du kein Kostverächter und liebst die Abwechslung, solltest Du Dich unbedingt nach einem Whisky Tasting in Deiner Nähe umhören. Bei diesen Verkostungen lernst Du gleich mehrere hochwertige Single Malts kennen, ohne ein Vermögen loszuwerden.

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Whisky-Kenner machen es richtig

Hast Du Deinen Whisky gefunden, genieße ihn wie ein Kenner. Verdünne ihn leicht mit Wasser, damit der starke Alkohol nicht Deinen Geschmackssinn betäubt. Dazu eignet sich mineralarmes stilles Wasser, etwa aus Schottland oder Frankreich. Und benutze statt eines Tumblers, der das Aroma schnell verfliegen lässt, ein Stielglas aus dem Fachhandel. So steht Deinem Whiskygenuss nichts mehr im Weg.

Schottland und seine Whiskey-Regionen. Wusstest du, dass man die schottischen Brennereien und den dort hergestellten Whiskey verschiedenen Regionen zuordnet? Und: jede Region hat ihre eigene geschmackliche Charakteristik.

Die Wiege des Whiskeys

Whiskey Brennereien in Schottland.

Fangen wir mit einem leichten Whiskey aus der Region Lowland an. Er ist kaum torfhaltig und wird deshalb gerne für Blends benutzt. Auf den sechs Islands Orkney, Skye, Mull, Jura, Arran und Lewis prägt die Seeluft den leichten Salzgeschmack der dort gebrannten Whiskey-Sorten. Die Region Campbeltown war Mitte des 19. Jahrhunderts das Zentrum der Whiskey-Herstellung. Damals gab es dort 34 Brennereien, heute nur noch 3: Springbank, Glengyle und Glen Scotia. Die Whiskeys der Insel Islay haben eine besonders kräftige und starke Note. Das liegt vor allem an den ausgedehnten Torfvorkommen, die sich in unterschiedlicher Menge in den Whiskey-Varianten wiederfinden. Bemerkenswert ist auch die ursprüngliche Hauptproduktionsstätte des Whiskeys: Speyside. Auf kleinstem Raum befinden sich hier 48 Brennereien, fast die Hälfte ganz Schottlands. Die Speyside-Whiskeys gelten grundsätzlich als süß, leicht torfig und meist stark parfümiert. Wer Vielfalt will, bekommt sie in den Highlands: In der Regel sind Highland-Whiskeys recht kräftig und sehr facettenreich im Geschmack. Von milde oder torfig über malzig-süß bis hin zu cremig-fruchtig – hier ist für jeden was dabei.