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Tatoo Pflege
©iStockphoto.com/Pinkypills

Tattoo-Pflege So macht man(n) es richtig

Endlich prangt das ersehnte Tattoo auf Deiner Haut. Die Session war hart, aber Du hast es durchgezogen. Was nun? Gerade in den ersten Wochen kommt es auf die richtige Tattoo-Pflege an. Hier erfährst Du, was Du beachten musst.

Tattoos sind im Trend

Man muss längst kein Seemann oder Rocker mehr sein, um sich unter die Nadel zu legen. Das war vielleicht früher so, aber heute sind Tätowierungen in allen Gesellschaftsschichten angekommen und absolut im Trend. Fußballer, Musiker oder andere berühmte Persönlichkeiten machen es vor: Von kleineren Motiven bis hin zu großen Tattoos, die fast den ganzen Körper bedecken, ist alles erlaubt.

Wenn echte Männer über ein Tattoo reden, dann aber ganz bestimmt nicht über ein filigranes Tribal am Handgelenk oder ein zartes Blümchen auf dem Bauch.

Du denkst über ein richtiges Tattoo nach: Quer über die Brust, auf den ganzen Oberarm oder zwischen den Schulterblättern. Dann gehst Du natürlich nicht ins nächstbeste Studio in der Einkaufspassage.

Du investierst Zeit, schaust Dich in der Szene um und wählst Dir Deinen Tattoo-Artist sorgfältig aus. Schließlich muss sein Stil zu Dir passen, denn es ist Dein persönliches Statement für die Ewigkeit.

Du ziehst Deinen Termin durch, ohne mit der Wimper zu zucken. Und dann siehst Du das erste Mal das Kunstwerk auf Deinem Körper. Einfach genial. Aber hier endet es nicht: Damit der Wow-Effekt bleibt, musst du auch Zeit in die richtige Pflege investieren und ein paar wichtige Pflegetipps beachten.

Tattoos muss man pflegen

Die beste Pflege für Dein erstes Tattoo

Ein frisches Tattoo ist medizinisch gesehen eine offene Wunde, die sorgfältige Pflege braucht. Klar, Deine Haut wurde schließlich stundenlang mit einer Nadel regelrecht durchlöchert. Dein Tattoo-Artist wird Dir das Motiv abtupfen, eincremen und mit Verbandsmaterial oder einer Frischhaltefolie abdecken. Dann bist Du für die Tattoo-Pflege selbst verantwortlich.

Tattoo-Pflege Schritt für Schritt

Step 1 – Finger weg vom Verband

Auch wenn Du Dein neu errungenes Kunstwerk am liebsten gleich der ganzen Welt zeigen würdest – hab Geduld! Du solltest die Folie bzw. das Verbandsmaterial mindestens eine Nacht nicht entfernen. Spätestens nach ca. 24 Stunden solltest Du die Abdeckung vorsichtig abnehmen. Nicht erschrecken: Da die Wunde nässt und auch Tinte austritt, sieht das Tattoo am Anfang nicht sehr appetitlich aus. Das ist aber normal.

Reinige das Motiv mit lauwarmem Wasser und einer neutralen Seife ohne Zusätze und Parfüm ganz sanft per Hand. Halte dabei Deine Tätowierung nicht direkt unters laufende Wasser.

Step 2 – Reinige Dein Tattoo vorsichtig

Step 3 – Lass es an der Luft trocknen

Tupfe Dein Tattoo ganz vorsichtig mit Küchenkrepp ab und lass es anschließend noch etwas an der Luft trocknen.

Zum Schluss cremst Du es am besten mit einer speziellen Tattoo-Salbe ein. Dein Tattoo-Artist oder der Apotheker kann Dir für Deinen Hauttyp eine geeignete Salbe zur Tattoo-Pflege empfehlen. Faustregel: Ausschließlich mit sauberen Fingern und nicht zu dick auftragen. Am selben Tag solltest Du die Prozedur zwei-, dreimal wiederholen. Dabei gilt: Egal wie sehr es juckt, nicht kratzen! Sonst lösen sich Farbpartikel und Du kannst Dich direkt zum Nachstechen anmelden. Auch während der nächsten Tage solltest Du Dein Tattoo dreimal täglich mit der Salbe eincremen.

Step 4 – Creme es ein

Je sorgfältiger Deine Tattoo-Pflege, desto länger „strahlt“ Dein Motiv

Sieben bis zehn Tage, selten etwas länger, benötigt die tätowierte Stelle zur Heilung. Erst dann kannst Du wieder zu Deiner gewohnten Pflege greifen.

Behandle und pflege Dein Tattoo bis dahin wie eine offene Wunde. Halte Dein Tattoo möglichst bedeckt, trage weite Kleidung und schütze es vor Reibung und UV-Strahlen. Sei penibel bei der Pflege, denn Dein Tattoo trägst Du Dein Leben lang.