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Jogger in Winterlandschaft
istockphoto.com/vladsogodel

Keine Ausrede Im Winter draußen Sport machen

Über Weihnachten wurde zu viel gegessen, die Neujahrsvorsätze sind gemacht, aber das Thermometer ist bereits unter null – und die Couch ja so bequem. Wer fit werden will, muss aufhören zu jammern und auch im Winter vor die Tür.

Die Zeit der Ausreden ist vorbei!

Besonders in der kalten und dunklen Jahreszeit tut Sport richtig gut – wenn man denn seinen inneren Schweinehund überwindet. Durch Sport wird das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und das hilft gegen die sogenannte Winterdepression. Wer draußen trainiert, gönnt seinem Körper durch die Sonneneinstrahlung außerdem eine Dosis Vitamin D – davon haben wir im Winter eh alle zu wenig und Vitamin D ist unerlässlich für unser Immunsystem. Draußen Laufen zu gehen fällt im Winter leichter, wenn Du die Zeiten änderst: Statt morgens oder abends im Dunkeln zu joggen, geh einfach in der Mittagspause raus. Wenn Du doch im Dunkeln laufen musst: Bringe Reflektorstreifen an Deiner Kleidung an und trag eine Kopflampe – so kommst Du sicherer durch die Nacht.

Schaff Dir ein weiteres Paar normaler Laufschuhe an. Während das eine Paar trocknet, stehen so immer Wechselschuhe bereit. Und trag dicke Laufsocken, damit Deine Zehen bei Minusgraden nicht einfrieren. Und ja, das Outdoortraining im Winter hat weitere Tücken – und daher ist es besonders wichtig, dass Du die richtige Kleidung trägst. Funktionskleidung leitet den Schweiß nach außen und die Haut bleibt trocken. Auch der Zwiebellook (also mehrere Schichten übereinander, die Du dann je nach Wärmeempfinden ausziehen kannst) ist ein super Trick: Durch die Luft zwischen den einzelnen Schichten bildet sich ein Wärmepuffer und Du wirst vorm Auskühlen geschützt. Wichtig ist auch, dass Du als oberste Schicht keine komplett winddichte Jacke trägst, denn der Schweiß kann sonst nicht entweichen und der Effekt Deiner Funktionskleidung verpufft.

Ein Tipp zum Schuhwerk

Jogger in winterlicher Stadt
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Unverzichtbar sind auch Mütze oder Stirnband! Viel Wärme geht über den Kopf verloren und wer schwitzt, kann sich ohne Mütze schneller erkälten. Was die Frequenz angeht, ändert die Jahreszeit natürlich nichts: Im besten Fall schaffst Du es 3x die Woche zum Ausdauertraining. Wenn Du angeschlagen bist, bleibe im Rahmen Deiner gesundheitlichen Möglichkeiten und sprich mit Deinem Arzt. Um Deine Atemwege zu schonen und Infekten und Reizhusten vorzubeugen, solltest Du bei kalten Temperaturen unbedingt durch die Nase atmen – und bei Minusgeraden auch ein Tuch vor dem Gesicht tragen.

Bei minus 20 Grad ist’s dann allerdings auch genug. Hier liegt für Sportler die Grenze des Gesunden und fürs regelmäßige Training sollte es dann ins Fitnessstudio oder Schwimmbad gehen. Zusätzlich empfehlen wir Dir auch ein paar neue Sachen auszuprobieren: Wie wäre es mit Bouldern, einem Tanzkurs oder mal wieder einer Runde Squash mit einem alten Kollegen?

Für etwas Extrafun draußen haben wir natürlich auch noch etwas Inspiration: Neben der obligatorischen Schneeballschlacht oder einer Runde Crossgolf mit neonfarbenen Bällen ist auch Schlittschuhlaufen ein heißer Tipp! Das ist nämlich nicht nur was für Kinder, sondern auch ein gutes Konditionstraining, das richtig Spaß macht.

Jogger in einem Tunnel

Wir wünschen Dir viel Durchhaltevermögen und Spaß und Erfolg!